Gerüchte um Ivy Bridge Performance


Acer Aspire S5 UltrabookAuf der CES 2012 haben wir jede Menge neue Ultrabooks sehen können.
So auch Modelle, die erst in Q2 2012 auf den Markt kommen werden, also genau rechtzeitig für Ivy Bridge.
Die findigen Autoren von Golem.de haben richtig vermutet: Im Acer Aspire S5 werkelt ein Ivy Bridge Prozessor. Also haben sie gleich mal ein paar Benchmarks laufen lassen.

Alle Details nach dem Klick.

Der Ivy Bridge Prozessor unterscheidet sich vom aktuell in alle Ultrabooks eingebauten Sandy Bridge Prozessor in hauptsächlich zwei wichtigen Punkten:

- der 22 nm Herstellungsprozess
- der neue Intel HD4000 Grafikkern

Ein 22 nm statt 32nm Herstellungsprozess bedeutet geringerer Stromverbrauch bei gleicher oder sogar höherer Taktzahl und dadurch geringere Wärmeentwicklung, was wiederum in geringerem Stromverbrauch resultiert, da kleinere oder gar keine Lüfter eingebaut werden müssen.
Der neue Grafikkern soll auch schneller bei geringerem Stromverbrauch sein und unterstützt zusätzlich noch DX11, was für aktuelle Spiele wichtig ist.

Im Cinebench R10 Test kommt unser ASUS UX31 auf 7.105 Punkte während der Ivy Bridge Prozessor 7.723 Punkte erreicht. Die gleiche Sprache spricht der 64-Bit-Test von Cinebench R11.5. Das ASUS UX32 kommt dabei “nur” auf 2,25 Punkte, der Ivy Bridge Prozessor auf 2,38.
Und diese Werte wurden mit einer Vorserien CPU erreicht, die vermutlich noch nicht einmal auf die endgültige Geschwindigkeit getaktet war!

Der OpenGL-Grafik-Benchmark mit Cinebench R11.5 kommt bei Ivy Bridge auf 12,17 fps. Das ist etwa ein Drittel schneller als die 9,27 fps vom ASUS UX31. Nicht schlecht Herr Specht!

Gut möglich ist jedoch, dass die Hersteller anstatt die Akkulaufzeit weiter zu optimieren, kleinere Akkus verbauen und damit noch dünnere und günstigere Geräte ermöglichen.

Hier könnt ihr noch das Video von Golem bestaunen:

Was meint ihr, sollen ASUS und Co lieber auf eine lange Akkulaufzeit setzen oder doch lieber günstigere Preise ermöglichen? Beides wäre machbar mit der Ivy Bridge CPU.

 

Quelle: Golem via UltrabookNews.com

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  • http://makesyouhappy.org/ Ricardo

    Besser fände ich wenn die Wahl beim Kunden bleibt. Wenn es einfach ein Ultra Thin Ultrabook und ein Ultra Duration Ultrbook gibt. Ich persönlich würde lieber auf Akkudauer setzen aber es gibt sicher auch viele die es immer dünner haben wollen. Außerdem sehen kleinere Zahlen besser beim Verkaufen aus. Zumindest was die Dicke angeht.

  • Paeclaet

    Ich denke, ACER kann über den angekündigten Preisdruck einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg seiner Ultrabooks beitragen. Gegenüber dem S3 steht ACER mit dem S5 wieder besser dar und hat wohl erkannt, dass der Preis UND die Qualität stimmen muss. Die Akkulaufzeit ist definitiv ein Kriterium für den Kauf, allerdings nicht das Einzige. Wichtig sind auch ENTSPIEGELTES DISPLAY mit hoher Auflösung und Helligkeit und annehmbare Speicherkapazitäten (wer bezahlt soviel Geld, wenn er von einer 128GB-SSD dank Betriebssystem & Recovery nur die Hälfte nutzen kann ?) .

    • Anonymous

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Du hast vollkommen Recht.
      Ich wünsche mir auch ein entspiegeltes Display, am besten aber aus Gorilla Glas! ;)
      Bei einem Mix aus Festplatte und SSD muss man aber vorsichtig sein. Das ACER S3 ist im Vergleich mit anderen Ultrabooks schon spürbar langsamer.